Eine Hand voll Fragen an … Quadratlatschen-Aktiv-Interview

Eine Hand voll Fragen an … Quadratlatschen-Aktiv-Interview

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Hallo Cologne Fire Peppers Fans,

im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne möchte ich nochmals auf das Quadratlatschen-Aktiv-Interview hinweisen, das ich vor einiger Zeit gegeben habe. Dort erfahrt Ihr noch einiges über mich, Cologne Fire Peppers und Chilis im Allgemeinen.

An dieser Stelle noch einen ganz großen Dank an Rosi für die Gelegenheit, mich dort zu präsentieren!

Hier ein Auszug aus dem Interview. Das vollständige Interview könnt ihr auf der Expedition Siebengebirge Webseite lesen:

Frage 2: Du hast 2015 Cologne Fire Peppers gegründet und verkaufst seitdem deine handgemachten Chilisaucen. Wie bist du auf die Idee gekommen, dieses Unternehmen zu gründen? Du hast ja vorher eine ganz andere fachliche Richtung eingeschlagen!

Stefan Weich: Ja, das ist richtig. Ich habe Medienwissenschaft in Marburg und Bonn studiert und bin ja auch weiterhin in der Medienbranche tätig. Cologne Fire Peppers ist aktuell ein Nebenerwerb aus dem mittelfristig ein Vollerwerb werden soll.

Das Projekt ist aus einem Hobby von mir entstanden. Vor vielen Jahren habe ich mit einem kleinen Chili-Sämling, den ich von meinem damaligen WG-Mitbewohner geerbt hatte, den Grundstein gelegt für meine beiden Leidenschaften, den Anbau von Chilipflanzen und das scharfe Essen. Im Laufe der Jahre wurden es immer mehr Chilipflanzen, sodass sämtliche Fensterbänke der Wohnung von Blumenkästen mit Chilipflanzen belegt waren.

Die enorme Menge an Chilis war irgendwann viel zu groß, um sie nur beim Würzen von Speisen aufzubrauchen. Auch meine Freunde wurden bereits reichlich mit der Chiliernte versorgt. Wohin also mit all den Chilis? Dann kam ich auf die Idee, mich an Chilipasten und Saucen zu versuchen. Nach vielen mehr oder weniger gelungenen Experimenten hatte ich einige gute Rezepturen entwickelt. Da auch der Saucen-Output größer als mein Verbrauch wurde, begann ich, die Saucen an Freunde, Verwandte und Arbeitskollegen zu verschenken.

Das positive Feedback und die öfters geäußerte Frage: „Warum verkaufst du die Saucen eigentlich nicht?“, weckten dann meinen Ehrgeiz. Ich eignete mir intensiv das nötige Wissen für die gewerbliche Nahrungsmittelproduktion sowie die Unternehmensgründung und -führung an. Anschließend besorgte ich mir das Startkapital, kaufte Maschinen und weiteres Equipment, mietete mich in die Küche eines alten Kölner Brauhauses ein und begann mit der Produktion.

 

Frage 4: Welchen Effekt hat Schärfe auf den menschlichen Körper und gibt es eigentlich auch Tiere, die Chilis verspeisen?

Stefan Weich: Scharfe Speisen regen die Durchblutung und die Speichelproduktion beim Menschen an. Dadurch schmecken scharf gewürzte Speisen intensiver. Das gilt natürlich nur bis zu einem individuell unterschiedlichen Schärfegrad. Darüberhinaus brennt es einfach nur im Mund. Scharf ist ja auch keine Geschmacksrichtung. Schärfe ist eigentlich ein Hitzereiz, bei Chilis verursacht durch das Alkaloid Capsaicin. Auf Englisch spricht man ja auch von „hot“ bei scharfen Speisen. Einige Menschen schwitzen sogar stark, wenn sie scharf essen.

Alle Säugetiere reagieren empfindlich auf das Capsaicin und meiden daher Chilis. Der Mensch bildet hier mal wieder die Ausnahme. Allerdings hat Capsaicin keine Wirkung auf Vögel. In der ursprünglichen Heimat der Chilipflanzen, in Mittel- und Südamerika, werden die Chilis daher auch von Vögeln gefressen. Dies ist ein evolutionärer Vorteil für die Pflanzen. Da Vögel meist größere Strecken zurücklegen als Säugetiere und die Samen nicht zerkauen, werden diese unverdaut ausgeschieden und über eine große Fläche verbreitet. Durch den Vogelkot erfolgt sogar noch eine Düngung.

Stefan von Cologne Fire Peppers

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